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Raiders – Warum Lynch Der Schlüssel Zum Super Bowl Sein Kann

Raiders – Warum Lynch Der Schlüssel Zum Super Bowl Sein Kann

Mehreren übereinstimmenden Berichten zufolge, sind sich die Oakland Raiders und Running Back Marshawn Lynch (30) bereits einig. Somit ist zumindest die finanzielle Situation geklärt. Fehlt nur noch die Sportliche. Damit Lynch wirklich in der kommenden Saison im Raiderstrikot aufläuft, müssten sie sich die Rechte von den Seattle Seahawks holen.

Was letztlich die Hawks für die Rechte verlangen, ist unbekannt , aber es ist nur schwer vorstellbar, dass es nicht zu diesem Mega-Deal kommt. Doch was würde sich für die Raiders mit Lynch ändern? Ist es ein Risiko den bereits zurückgetretenen nach Oakland zu holen?

Erfahrung Ist Unbezahlbar

Aus Sicht der Raiders macht der Move absolut sinn. Davon abgesehen, das der Spieler aus Oakland kommt und bereits vor Ort sehr viel für die Leute tut, kann man wirklich von einem Geschenk sprechen, das es Lynch selbst war, der die Intentionen zeigte für „The Silver And Black“ auflaufen zu wollen.

Obwohl der 1,80 Meter große Running Back vor der vergangenen Saison schon zurückgetreten ist, besitzt er etwas, was die Raiders dringend benötigen, Erfahrung. Oakland hat speziell in der Offensive sehr junge Leistungsträger, denen es noch an Erfahrung fehlt. Quarterback Derek Carr (26), Wide Receiver Amari Copper (22) und Tight End Clive Walford (25) sind alles noch sehr junge Spieler.

Auch Latavius Murray (27, RB) hat gerade mal drei Saisons auf dem Buckel. Da würde ein Marshawn Lynch mit seinen fast 31 Jahren und 9 NFL Saisons wirklich einiges mitbringen. Vor allem, nach dem man letzte Saison durchaus gesehen hat, dass man sehr abhängig von einzelnen Spielern ist.

Als sich Derek Carr kurz vor den Playoffs verletzt hat, schenkten die Raiders nicht nur den Division Sieg her, sondern verloren auch sofort in der Wild Card gegen die Houston Texans. Mal davon abgesehen das man Carr wirklich nur sehr schwer ersetzen kann, hatte man aber auch stets das Gefühl, als fehle der Franchise nun der Glaube es wirklich ohne die Nummer 4 schaffen zu können.

Genau in einer solchen Situation würde ein großer Name und Spieler wie Lynch einer ist der gesamten Mannschaft halt geben. Mit einem fitten Carr würde die Verantwortung nicht komplett auf seinen Schultern lasten, wovon der Quarterback nur profitieren kann. Die Erfahrung von Lynch ist unbezahlbar, genauso wichtig aber wäre auch gleich der nächste Punkt. Seine starke Persönlichkeit.

Persönlichkeit Gut Für Mitspieler

Die meisten werden wissen, das „Beast Mode“ eine große Persönlichkeit hat und auch durchaus in den letzten Jahren viel Geld für Strafen zurücklegen musste. Immer wieder kam es zu Konfrontationen mit der NFL, weil sich der Spieler nicht an Verhaltensregeln und Auflagen hielt.

Ich sehe dies nicht als Nachteil. Lynch versteht es so brillant von anderen Spielern abzulenken. Sein Kreuz ist scheinbar breit und so lange die Medien über seinen Fabel für Skittles oder kontroverse Jubel schreiben und berichten werden gerade diese jungen Spieler in Ruhe gelassen.

Das dies seiner Franchise den ein oder anderen negativen Bericht einbringt, welcher vielleicht nicht überall gern gesehen ist, versteht sich von selbst aber dafür hat er sich ja auch die richtige Franchise ausgesucht.

Wir sprechen schließlich von den Raiders. Wenn es eine Franchise gibt die bereit ist anders zu sein als alle anderen Teams und auch keine Angst vor Flecken auf dem weißen Hemd zu haben scheint, dann sind es wohl die Oakland Raiders. Gründer Al Davis (82*) selbst lag viele Jahre im Clinch mit der Liga. Ihm hätte die Verpflichtung von Lynch wirklich sehr gefallen.

Leistungsschub

Viele Fragen sich ob Marshawn Lynch noch der gleiche Spieler ist, als jener der zurückgetreten ist. Nun, es stimmt, er wird in drei Tagen 31 werden und ist damit sicherlich nicht mehr in der Blütezeit seiner Karriere aber sein Spiel ist geprägt von seiner Power. Notfalls brauch es drei oder vier Mann um ihn auf den Rasen zu bekommen. Wie eine Dampfwalze wirkte es oft, wenn „Beast Mode“ seinen Turbo angeworfen hat.

Wir können in meinen Augen davon ausgehen das Lynch absolut noch in der Lage sein wird, Defensivreihen zu terrorisieren. Vielleicht reist er nicht mehr die ganz großen Posten wie das in Seattle der Fall war aber dafür hat man ja auch Back-Ups wie eben Latavius Murray.

Ob man der Franchise vorwerfen möchte mit der Verpflichtung von Lynch zu einem versöhnlichen Abschied mit den Fans aus Oakland zu kommen bleibt jeden selbst überlassen. Schließlich kann man durchaus damit rechnen das es nach der Bekanntgabe des Umzuges nach Las Vegas den ein oder anderen enttäuschten Fan in Oakland geben wird. Lynch würde sicherlich zur Linderung beitragen.

Positiv darf man erachten, das Lynch auch gewillt ist aus dem Ruhestand zurück zu kommen, um für die Raiders zu spielen. Somit geht es ihm nicht ums Geld sondern einzig und allein das Team in seiner Heimatstadt zu unterstützen und helfen. Summa summarum sehe ich in Marshawn Lynch einen möglichen Schlüssel für die Raiders es wieder mal in den Super Bowl zu schaffen.

Bereits vergangene Saison hätte ich den Raiders eine mögliche Überraschung mit Carr gegen New England zugetraut. Mit dem Power-Runningback im Backfield, sehe ich die Chancen nicht gemindert. Viele Sprechen nach den Offseason Aktivitäten der Patriots bereits davon, wer diese Mannschaft in der AFC aufhalten soll. Eine meiner Antworten – Die Oakland Raiders!

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