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Regeländerungen 2018

Regeländerungen 2018

Vor jeder Saison stehen natürlich auch Regeländerungen im Raum. Diese wurden vom 25.03.2018 bis 28.03.2018 in der Versammlung zwischen Offiziellen Vereinsvertretern, so wie der Liga besprochen und entschieden. Einen Überblick bzgl. der wichtigsten Regeländerungen findet ihr in diesem Artikel.

Targeting Rule

Ab 2018 wird die Targeting Rule etwas verschärft. Wie bereits seit Jahren, wird nicht nur der extrem gefährliche Helmet-To-Helmet-Hit bestraft, sondern ab sofort jede Aktion die mit gesenktem Helm, den Gegner trifft. Die Folge ist eine Strafe in höhe von 15 Yards. Die Schwere des Fouls ist außerdem abhängig ob ein Spieler vom Spiel ausgeschlossen wird oder nicht.

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Hinweise durch Externen Offiziellen

Zukünftig können bei einer besonderen Art eines Fouls auch bereits im laufenden Spiel durch einen Externen Offiziellen die Refeeres auf ein Foul hingewiesen werden. Ähnlich wie beim Videobeweis, wird ein weiterer Offizieller vor den Bildschirmen eingreifen, sollte ein besonderes unsportliches Foul vorliegen und die Referees informieren. Dies hätte bei Eingreifen des Externen Offiziellen wohl auch zur Folge, dass Spieler möglicherweise sofort vom Spiel verbannt werden könnten, wenn die Referees über ein entsprechendes Vergehen informiert werden.

Catch Rule

Die im Vorfeld des Treffens wohl wichtigste Regeländerung ist die der Catch Rule. In den vergangenen Jahren wurde diese Regel schon so oft geändert bzw. verändert, dass man mittlerweile gar nicht mehr so richtig weiß, was ein Catch ist. Um nun etwas mehr Klarheit zu schaffen, stand die Regel auch dieses Jahr wieder im Fokus. Mit 32 – 0 Stimmen wurde die Regel nun so angepasst, dass man bei einem Catch die Kontrolle über den Football, zwei Füße oder ein anderes Körperteil in Spielfeld behalten muss, sowie einen Football Move durchführen muss.

Beim Football Move wird unterschieden zwischen einem dritten Schritt, Sprung oder Strecken. Die bisherige Hauptregelung, dass der Fangprozess vollkommen beendet werden muss wurde demnach gestrichen. Somit ist es nicht mehr zwingend notwendig, dass man auch beim Aufprall auf dem Boden über den Ball weiterhin die Kontrolle behält.

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Vertagung der McDaniels-Rule

Viele werden wohl mitbekommen haben, dass Josh McDaniels (41) Offensive Coordinator der New England Patriots in den vergangenen Playoffs mit den Indianapolis Colts über den Posten des Head Coaches verhandelte. Obwohl McDaniels bereits zusagte, konnten aufgrund der noch andauernden Saison der Pats, welche mit der Niederlage im Super Bowl endete, noch kein Vertrag unterschrieben werden. Kurz nach dem Super Bowl liesen die Colts die offizielle Meldung verlauten, dass McDaniels neuer Head Coach wird.

Zum Entsetzen der Verantwortlichen aus Indianapolis entschied sich der begehrte Coordinator doch noch um und bleibt bei den Patriots. Nun soll zur neuen Saison das Verhandlungsverbot gekippt werden, um sofort Nägel mit Köpfen machen zu können. Das Ironische, die Indianapolis Colts, welche Opfer einer solchen Regelung wurden, sprechen sich trotzdem für das bestehende Verhandlungsverbot aus.

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