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SuperBowl Vorschau

SUPER BOWL VORSCHAU

Nun ist es endlich soweit! Das Spiel auf das man die ganze Saison gewartet hat, ist nun nur noch einen Tag entfernt. Es entscheidet, wer die Lombardi-Trophy mit nach Hause nimmt und seinem Franchise einen unvergesslichen Moment beschert. Nach diesen unglaublichen Playoffs, kann der SuperBowl nur spektakulär werden. Beide Conference Championship Spiele endeten mit nur einem Field Goal Unterschied. Kansas City unterlag den Bengals in der Overtime, trotz ersten Ballbesitzes und die San Francisco 49ers vergaben in den letzten Minuten die Chance das Spiel zu gewinnen, beziehungsweise auszugleichen. Somit war das Matchup nach zwei knappen Spielen gesetzt. Die Los Angeles Rams spielen in ihrem eigenen Stadion für die NFC gegen die von Youngster Joe Burrow (QB, 24) angeführten Cincinnati Bengals.

Gameplan der Cincinnati Bengals

Die Bengals gehen als leichter Underdog in das Spiel. Das kann zum einen am kleinen Heimvorteil der Rams liegen, aber auch an dem, im Vergleich, sehr jungen Team. Wie schon im Artikel zum Team aus Cincinnati erwähnt, sind ihre offensiven Playmaker alle 25 oder jünger. Joe Mixon (RB, 25) und Tee Higgins (WR, 23) verzeichneten im Conference Championship Game beide über 100 Yards. Rookie Standout Ja’Marr Chase (WR, 21) konnte sich mit 50 Yards und einem Touchdown auch gut beteiligen. Das Ziel der Bengals Offensive muss das Beschützen Joe Burrows sein. Sei es mit Kurzpässen, Screens oder Play-Action Spielzügen. Die Line der Bengals kann eindeutig nicht mit der Stärke der Rams Defensive Line mithalten und so muss man Anfangs klare Zeichen setzen um das Spiel in die richtige Richtung lenken zu können.

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In der Defensive sollte man auf das Stichwort „Bend but don’t break“ setzen, was bedeutet, dass man Yards zulassen darf, am Ende aber nur ein Field Goal statt einem Touchdown erlaubt. Qualitativ sollte ein konstanter Rams Angriff schwierig aufzuhalten sein. Wenn man es aber schafft wenige Big Plays zuzulassen, kann man offensiv genug Schaden anrichten, um das Spiel zu dominieren. Dafür muss vor allem defensiver Kapitän Jessie Bates (S, 24) sorgen, der am Ende auch gegen die Chiefs das Big Play zur Interception möglich machte. Er koordiniert die teilweise wackelige Secondary und darf sich gegen die Waffen aus Los Angeles keine Fehler erlauben. Ein anderer X-Faktor ist Trey Hendrickson (DE, 27), welcher über die Saison hinweg der beste Verteidiger der Bengals war. Er wieß 14 Sacks auf und auch im Conference Championship Game verzeichnete er, trotz Verletzung, 1.5. Matthew Stafford (QB, 34) zeigte oftmals, dass er unter Druck nachlässig wird und somit kann der Passrush der Bengals mit einem starken Spiel genauso großen Schaden anrichten.

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Gameplan der Los Angeles Rams

Die Rams gehen nicht umsonst als leichter Favorit in die Partie. Über die Saison hinweg stellte sich heraus, dass die Offensive mit dem Quarterback Wechsel, zu den Besten der Liga gehört. Aber nicht nur der Wechsel zu Matthew Stafford verbesserte den Angriff. Die größte Neuerung war der Durchbruch von Cooper Kupp (WR, 28), welcher fast 2000 Yards über die Saison hinweg fing und im Spiel gegen San Francisco 140 Yards und 2 Touchdowns aufwieß. Sein Receiver Kollege Odell Beckham Jr. erfüllt seine Rolle genauso und überzeugte mit einigen wichtigen Catches im Conference Championship Game, was am Ende über 110 Yards einbrachte. Das Laufspiel für welches die Rams eigentlich so bekannt sind, lief zwar nicht wirklich an, doch Second Year Starter Cam Akers (RB, 22) sah nach seiner Verletzung wieder gut aus und könnte im Bowl einigen Schaden anrichten. Das Ziel des Angriffs muss sein, die Vorteile, die die Receiver gegenüber den Bengals Cornerbacks aufbringen zu nutzen und vor allem von Staffords Seite aus Turnover-Frei zu bleiben.

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Die schwierigere Aufgabe hat die Verteidigung, welche mit den ganzen Waffen der Bengals klar kommen muss. Doch auch hier sind die Rams mehr als solide aufgestellt. Vor allem zeichnen sie sich durch ihren überaus starken Passrush aus, welcher vom besten Verteidiger unserer Zeit Aaron Donald (DT, 30) angeführt wird. Trotz dauerhafter Doubleteams ist er gegen den Lauf, als auch gegen den Pass unübertroffen. Kein Spieler kann einen offensiven Gameplan so zerstören wie er. Das muss auch das Ziel sein, denn den Angriff der Bengals wird man nicht unterbinden können, wenn kein Druck auf dem Quarterback liegt. Mit seinen Edge-Rusher Kollegen Von Miller (OLB, 32) und Leonard Floyd (OLB, 29) hat er aber gute Karten. In der Secondary muss man vor allem darauf achten, dass All-Pro Cornerback Jalen Ramsey (27) die meiste Zeit über Ja’Marr Chase bleibt. Vor allem gegen die Chiefs zeigte sich, dass die Joe Burrow Offense Probleme bekommt, wenn die Lieblingsanspielstation gut gedeckt ist. Dennoch darf man auf keinen Fall Spieler wie Higgins oder Mixon unterschätzen, denn im Championship Game hat man gesehen, dass Cincinnati auch hohe Rückstände erfolgreich aufholen kann.

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