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Vertragsklauseln In Der NFL

Vertragsklauseln In Der NFL

Während der NFL Offseason, werden viele hoch dotierte Vertrage geschlossen. So kommt es auch immer wieder vor, dass der ein oder andere Vertrag gewisse Klauseln beinhaltet. Nicht immer sind diese nachvollziehbar und manchmal kann man sich auch einfach nur wundern.

Workout Klausel

Damit sich Spieler über die Offseason auf die neue Saison vorbereiten bieten viele Teams auch Workout Klauseln an. Damit möchten Teams Spieler locken auch während der „Freizeit“ sich entsprechend fit zu halten und Trainingsprogramme zu besuchen.

2017 können Alshon Jeffery (WR, Eagles) und Tamba Hali (OLB, Chiefs) bis zu $ 750.000 verdienen wenn sie fleißig sind. Kein anderer Spieler hat eine höhere Workout Klausel.

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Roster Bonus

Befindet sich ein Spieler zu einem bestimmten Zeitpunkt im Roster des Teams, kann dieser ebenfalls einen Bonus erhalten. Daher sind Entlassungen oftmals eiskalt kalkuliert. Berücksichtigt wird dabei welche Sonderleistungen wann anstehen und natürlich ob das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.

Für die kommende Saison wird Tavon Austin (WR, Rams) mit knapp $ 11.477.000 am meisten Roster Boni kassieren. Die Höhe der Bonuszahlung ist hierbei ungewöhnlich hoch und lässt sich auf den hoch dotierten Vertrag zurückführen, welcher Austin letztes Jahr unterschrieb. Mit der Sonderleistung möchte man dem Spieler möglichst früh entlohnen um diesen eine gewisse Sicherheit zu gewährleisten.

Leistungsbezogener Bonus

Natürlich können Teams auch Bonuszahlungen für bestimmte Leistungen forcieren. Während die Teams sich einen Leistungsschub erhoffen, werden Spieler für ihre Leistungen zusätzlich belohnt. Ein Leistungsbezogener Bonus kann sich auf die individuelle Leistung beziehen oder aber auf das erfolgreiche Abschneiden des Teams in Verbindung mit Erreichen von Zielen.

Der sich mittlerweile im Ruhestand befindende Peyton Manning (QB) soll für den Super Bowl Sieg seiner Denver Broncos in der 50. Auflage satte $ 4.000.000 Bonus erhalten haben. Da hat sich der Ring doch gleich doppelt gelohnt!

Gewichtsklauseln

Mit dieser Klausel behalten sich Teams vor einen Spieler in der in ihren Augen besten physischen Verfassung zur Verfügung zu haben. Je nach Position gibt es Musterwerte an denen sich oftmals Teams orientieren. Hin und wieder gibt es aber Spieler die für Ihre Position nicht über diese gewünschten Werte verfügen womit sich manches Team gezwungen sieht durch Sonderzahlungen nachzuhelfen. 

Erst vergangene Woche wurde Eddie Lacy von den Seattle Seahawks unter Vertrag genommen. Der Running Back kann bis zu $ 385.000 zusätzlich verdienen, wenn er die Gewichtsvorgaben seines neuen Vereins erfüllt!

Sonstige Klauseln Und Auflagen

Freilich kann man grundsätzlich jegliche Art von Klauseln und Auflagen einbauen. Die bis dato skurrilste hatte sicherlich einst Rick Mirer (QB, Seahawks). Mit seiner „End-Of-The-World-Clause“ setzte er neue Maßstäbe. So lies sich der Spieler versichern, das er sein Geld bekommt auch wenn der Menschheit das „Ende der Welt“ bevor stehen würde! In einem solchen Szenario wollte Mirer sichergehen das er auch ein Anrecht auf sein Geld hat, wenn die Menschheit dem Untergang geweiht sei. Verrückt!

Dez Bryant (WR, Cowboys) darf weder Alkohol trinken, noch Striplokale besuchen. In einem Nachtclub darf er zwar gehen aber nur in jene die von den Cowboys genehmigt wurden und natürlich nur mit ausreichendem Personenschutz!

Ja so manch eine Klausel kann auch schon nervig sein. Als kleines Trostpflaster bekommt der Star der Dallas Cowboys in den nächsten drei Jahren $ 50.000.000! Somit wird er es wohl doch irgendwie verkraften können auf das ein oder andere zu verzichten.

Generell geht die NFL sehr offen mit der Länge und Höhe von Verträgen um. Wenn es jedoch um Klauseln und Auflagen geht, gibt es nur wenig Informationen. Hier soll wohl auch die Privatsphäre der Spieler geschützt werden aber wenn natürlich Klauseln wie die „End-Of-The-World-Clause“ ans Tageslicht kommen ist es natürlich um so amüsanter. 

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