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Warum Die Divisional Round Einfach UnglaublichMegaKrassAffengeil War

Warum Die Divisional Round Einfach UnglaublichMegaKrassaffengeil war

Was war den bitte am vergangenen Wochenende in der Divisional Round los? Speziell der Sonntag? Nach zwei ordentlichen Spielen am Samstag bzw. Sonntagnacht, setzten die Partien zwischen den Jacksonville Jaguars @ Pittsburgh Steelers und New Orleans Saints @ Minnesota Vikings noch mal einen oben drauf!

Eagles Defense Stuzt Die Flügel Der Falcons

Den Auftakt in ein unglaublich spannendes Divisional Weekend machte die Partie zwischen den Atlanta Falcons und Philadelphia Eagles. Obwohl sich die Eagles das Heimrecht mit einer sehr starken Saison erkämpften, gingen sie nicht als der große Favorit in die Partie. Aufgrund des guten Spiels gegen die Los Angeles Rams befand sich plötzlich das Team der Atlanta Falcons fast schon in der Favoriten Rolle.

Des Weiteren haben, glaube ich, nur wenige dem Back-Up Quarterback der Eagles, Nick Foles (28) eine solche tadellose Leistung zugetraut. Auch wenn er schon mal vor Jahren unter Chip Kelly (54, ehemaliger Head Coach) zeigte was er drauf hat, ist das ganze schon etwas in Vergessenheit geraten. In einem Low-Scoring-Game führte er aber seine Offensive zu immerhin 15 Punkten, was letztlich zum Sieg reichte.

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Etwas was höchstwahrscheinlich nicht so viel Beachtung bekommen wird, ist die Art und Weise wie man Foles ins Spiel einband. Es schien so, als wisse man genau was er kann und was nicht. Nach anfänglicher Nervosität fand der Back-Up immer besser ins Spiel und holte sich speziell über kurze Pässe seinen Rhythmus. Einen Rhythmus welchen Matt Ryan (32, QB, Falcons) das ganze Spiel über nicht besaß.

Eine Verteidigung, welche gegen die starke Offensive der Falcons gerade mal 10 Punkte zulässt, gebührt jeglicher Respekt. Die Verteidigung dominierte Ryan und seine Gefolgsleute vom ersten Moment an. Dass das Spiel jedoch bis zum Schluss spannend blieb, lag einfach daran, dass die Eagles selbst nicht viele Punkte erzielten. Dennoch muss man als Fazit sagen, die Eagles haben gewonnen, weil sie den besseren Gameplan hatten.

Zwar steht man nun im NFC Championship Spiel. Aber vorweg gesagt wird man wohl auch dort eine ähnliche Rolle einnehmen, wie auch gegen die Falcons. Vielleicht tut ihnen das auch gut. Nicht als Favorit zu zählen kann auch ein Vorteil sein. Man muss ja nicht unbedingt schön spielen, sondern erfolgreich und das wird auch an diesem Wochenende die Devise für Philadelphia sein.

Patriots Nehmen Titans Auseinander

Wer im zweiten Spiel der Divisional Round auf eine Überraschung gehofft hat, wurde schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Natürlich hatten die Tennessee Titans vor der Partie die klare Außenseiterrolle, trotzdem dürfte es den ein oder anderen gegeben haben, der auf ein „Wunder“ hoffte.

Zu Beginn sah es auch ganz gut aus für die Titans. Schließlich führte man im ersten Quarter noch 7 – 0. Danach folgte dann aber die große Demonstration der New England Patriots. Kurz mal den Gang höhergestellt und schon kam Tennessee in die Bredouille. Es wirkte teilweise wie im Schongang. Zu variabel, zu flexibel, zu stark. Auch wenn von Seiten der Patriots nicht alles 100 prozentig gelang, so muss man doch sagen, dass die Partie schnell entschieden war.

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Die Titans schafften es einfach nur ein Quarter lang mitzuhalten. Zu kritisieren ist in meinen Augen der sehr konservative Gameplan der Coaches. Es schien so, als hatte man das Spiel bereits zur Halbzeit abgehackt. Kein Aufbäumen war zu spüren, was angesichts der letztwöchigen Aufholjagd gegen die Kansas City Chiefs, 21 – 3 zur Halbzeit, nicht ganz verständlich ist. So darf man sich am Ende eben nicht über die 35 – 15 Niederlage beschweren.

Für die Patriots dürfte klar sein. Unabhängig vom Gegner, man ist der Favorit. Alles andere wäre absurd. Aber es gibt auch Problemzonen welche es gilt bis zum nächsten Spiel zu stopfen. Im siebten AFC Championship Game in Folge, was nebenbei ein neuer NFL All-Time-Record ist, wird man definitiv mehr Arbeit zu tun bekommen.

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Jaguars Schocken Steelers

UnglaublichMegaKrassAffengeil – Teil 1: Ein gemütlicher Sonntagabend mit Football und ehe man richtig realisieren konnte was da gerade abgeht, stand es schon 21 – 0 für die Jaguars. Der perfekte Start! Die Steelers versuchten immer wieder zurück zu kommen, doch an diesem Abend wussten die Jaguars stets zu antworten.

Es war ein grandioses Spiel und man darf hier die Leistung der Steelers Offensive keines Falls unter den Teppich kehren. Wer gegen die beste Verteidigung der Liga 42 Punkte erzielt MUSS normalerweise in die nächste Runde einziehen. Schier unglaublich ist einfach, dass in diesem Spiel auch die Offensive der Jaguars vollends zur Stelle war. Am Ende setzten sich die Jaguars in einem Irren Spiel mit 45 zu 42 durch!

Jacksonville schockte mit diesem Start-Ziel Sieg nicht nur ganz Pittsburgh. Auch viele NFL Experten hatten ihnen so etwas nicht zugetraut. Zumal nicht in dieser Art und Weise. Für mich persönlich erwartete ich schon eine deutliche Leistungssteigerung im Gegensatz zu dem mageren 10 – 3 Sieg in der Wild Card Runde gegen die Buffalo Bills, aber das man so explodiert, hatte ich nicht kommen sehen.

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Jetzt trifft man auf die New England Patriots. Bereits vor der Saison das Team-To-Beat. Ob man mit breiter Brust aufspielen wird? Da bin ich mir sicher. Auch die Verteidigung wird Tom Brady (40, QB, Patriots) gehörig Probleme bereiten. Wenn es den Jaguars nochmals gelingt eine solche Leistung abzurufen, dann wird man möglicherweise auch die Patriots auf die Matte schicken.

Wir dürfen uns auf jeden Fall auf ein ebenfalls grandioses Spiel freuen. Jetzt wollen wir aber beide Teams, sowohl den Jaguars als auch den Steelers unseren Respekt zollen und sagen Danke für dieses tolle Spiel!

Der Letzte Spielzug Trifft die Saints im Herzen

UnglaublichMegaKrassAffengeil – Teil 2: Nach dem die Jaguars die Steelers so schockten, schien es ja fast so, als kann man dies nichts mehr toppen. Tja, falsch gedacht. Da war sie wieder. Diese wie bereits geschriebene UnglaublicheMegaUnfassbarAffengeile Liga! Im Vorfeld der Partie war sicherlich nicht nur ich der einzige, der die Saints und Vikings auf einem ähnlichen Level gesehen hat. In den Predictions traute ich den New Orleans Saints sogar einen 29 – 26 Sieg zu. Soweit so gut.

Auch hier legte eine Mannschaft besonders los. Die Minnesota Vikings führten zur Halbzeit mit 17 – 0. Was folgte war dann eine atemberaubende Aufholjagd der Saints. Über das vierte Quarter wird sicherlich noch das ein oder andere Mal gesprochen werden. Zusammen erzielten beide Teams 29 Punkte! 19 davon allein in den letzten 3:01 Minuten.

Als man nämlich aus Sicht der Saints das Comeback beendet, lag man mit 21 – 20 in Führung. Das ganze letztlich mit 3:01 verbleibender Spielzeit. Im anschießenden Drive holten sich die Vikings mit einem 53 Yard Field Goal wieder die Führung. Aber es kam noch besser. Denn wiederum im folgenden Drive erzielte Will Lutz (23, K, Saints) die erneute Führung für New Orleans. Ich möchte hierbei herausheben, das diesmal auf der Uhr nur noch 0:25 Sekunden verblieben sind.

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Letztlich kam alles auf ein einziges Play zurück. Ihr wisst es oder ahnt was kommt. Natürlich erzielten die Minnesota Vikings, mit dem letzten Spielzug des Spiels einen 61 Yard Touchdown Pass! Was sich danach abspielte lässt sich wohl gar nicht wirklich hier beschreiben um es der Realität gerecht zu werden. Aus Sicht der Saints einfach nur bitter, zumal man die Chance hatte durch einen Tackle den Spieler zu stoppen.

Nun werden die Vikings das NFC Championship Spiel bei den Philadelphia Eagles bestreiten und haben gute Chancen das erste Team überhaupt zu werden, welches einen Super Bowl im eigenen Stadion spielt. Der Bowl@Home bleibt weiterhin in greifbarer Nähe!

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